4.4.2011 Höchster Kreisblatt

 
Von Telemann bis Stevie Wonder

Pünktlich zu den ersten sonnigen Tagen hatte das Neuenhainer Mandolinenorchester zum Frühlingskonzert geladen. Mehr als 100 Freunde der Zupfmusik fanden am Samstag den Weg ins Bürgerhaus. Das Jugendorchester «MONsters» (Foto) unter der Führung von Christa Keller eröffnete den Reigen aus bekannten Klassikern und selten aufgeführten Schätzen.

HKB_040411Neuenhain.Diese boten an diesem Abend eine Auswahl von irischer Folklore bis zur Filmmusik aus «Herr der Ringe» von Howard Shore. Auf die Jugend folgte das das befreundete Bundinstrumentenorchester aus Dresden unter der Leitung von Birgit Pfarr mit Werken von Gerorg Friedrich Händel, Carlo Cecere und Scott Joplin. Beim deutschen Orchesterwettbewerb vor drei Jahren konnte sich das Neuenhainer Ensemble, genau wie die Damen und Herren vom Bundinstrumentenorchester des «Heinrich Schütz Konservatoriums Dresden», unter die ersten Fünf spielen. Man kam ins Gespräch, vereinbarte, sich zu besuchen, und nach der Visite der Neuenhainer in Sachsen beteiligten eben diese sich jetzt am Frühlingskonzert. Anschließend boten die 15 Sodener Musiker unter der Leitung von Helmut Oesterreich neben Stücken von des Oposängers Stevie Wonder und Georg Philipp Telemann mit einem virtuos vorgetragenen Solo von Simone Pfundstein noch ein besonderes Bonbon. Zum Gedenken an Fred Witt, der das Orchester von 1978 bis 1988 leitete und im vergangenen Jahr im Alter von 88 Jahren verstorben war, erklangen Teile aus den «Sieben Studien für Zupforchester».

Zum guten Abschluss spielten beide Formationen gemeinsam Kompositionen von John Jenkins und Ernesto Nazareth. Die Zuschauer belohnten die Musiker mit anhaltendem Applaus. mkn

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